Tiny World

Vor vielen Jahren habe ich damit angefangen, meine Bedürfnisse zu reduzieren. D. h. ich kaufe nicht mehr im Unverstand Kleider, Kosmetik oder andere Dinge, die ich eigentlich gar nicht wirklich brauche. Natürlich lebt unsere Industrie davon, dass die Menschen kaufen, allerdings denke ich, dass die Philosophie des immer mehr Kaufens und Habens am Ende nicht aufgeht. Und vor allem musste ich persönlich feststellen, dass es mich nicht besonders glücklich macht, wenn mein Kleiderschrank, die Küche oder das Bad vor lauter Dinge nur so überquellen. Man verliert den Überblick, wirft vieles weg, weil man es schlicht und ergreifend oft auch vergessen hat zu nutzen oder gar nicht nutzen kann bzw. will. Mich faszinieren die Menschen, die in Tiny houses wohnen und sich auf das Wesentliche reduzieren. Die Seele braucht nicht Prunk und Protz um ausgeglichen zu sein, ganz im Gegenteil. Die Idee eines Tiny Houses reift gerade in mir und ich habe schon sehr viele Videos darüber angeschaut. Ob ich es dann letztendlich in dieser oder einer anderen Form umsetze wird sich zeigen. Angefangen habe ich jetzt mit einem Tiny Garden, der meinen Balkon in diesem Jahr in einen Garten verwandeln soll, der mich den Sommer durch komplett ernährt, ohne dass ich viel zukaufen muss. Ich bin sehr gespannt, ob es mir gelingt. Die ersten Erfolge haben sich bereits im letzten Jahr gezeigt. In diesem Jahr geht es weiter!

Die ersten Samen sprießen schon!

Mein Freund hat mir wunderschöne Objekte geschaffen, um so viele Pflanzen als möglich auf den Balkon zu stellen. Und das Schöne ist: es ist alles handgemacht!

Ist es nicht schön?